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2732 Höflein an der Hohen Wand
Ortsstraße 22
Tel: +43 2620 2367,   Fax DW: 14

bis 1480

Unsere Geschichte in Kurzform, detaillierter als PDF zum Download

Name:
Höflein = ein Hof allein; Hovilin (kelt.) = Höfe im Tale – in der Ebene

Urgeschichte:
Zahlreiche Funde (Maiersdorf, Stollhof, am Hausstein bei Grünbach, Rothengrub) belegen eine Bevölkerung der Gegend bereits in der Urgeschichte

ca. 150 v. Chr.:
Zugehörigkeit der Neuen Welt und des Gebietes der Hohen Wand zum keltischen Königreich Norikum bis zur Eroberung des Königreichs durch die Römer.

Karl der GroßeKarl der Große970 n. Chr.:
Zerstörung des Awarenreichs durch Karl den Großen; Grenzmarken wurden zum Schutz des Gebietes angelegt. Zugehörigkeit von Höflein zur Grafschaft Pitten, die wiederum ein Teil von Karantanien (Kärntner Mark) war. 

1158 n. Chr.:
Vererbung der Grafschaft Pitten und damit auch unserer Heimat an die Herzöge von Steier. Entstehung vieler Burgen. Die kleine Burganlage (Standort des Hauses Nr. 14) in Höflein war gegen Ende des Mittelalters jedoch schon wieder zerfallen.

1192 n. Chr.:
Einflussbereich des Böhmenkönigs OttokarEinflussbereich des Böhmenkönigs OttokarÜbergabe der Grafschaft an die Herzöge von Babenberg

1246 n. Chr.:
Eroberung der österreichischen Erblande durch Böhmenkönig Ottokar. In diese Zeit fällt die erste urkundliche Erwähnung (1249). 

1282 n. Chr.:
Niederlage Ottokars gegen Rudolf von Habsburg; Beginn der Herrschaft der Habsburger (bis 1918)

1249 n.Chr.:
Erste urkundliche Erwähnung – Poppo de Hovelin tritt als Zeuge in einer Urkunde des Erkenger von Landsee auf, in der dem Kloster Rein ein Weinzehent zu Weikersdorf gewidmet wird.

1347 n. Chr.:
Ulrich von Stubenberg übernimmt die Herrschaft in Höflein („z dem höflin“ genannt). Ab 1362 wird aus „z dem höflin“ „Nider-Höflein“.

1387 n. Chr.:
erste Namensliste der Bewohner von Höflein in einer Urkunde.

1418 n. Chr.:
Hoflin unter der Zerwant (Zerwant = früherer Name der Hohen Wand)

1495 bis 1925

Die Pest wütet auch in HöfleinDie Pest wütet auch in Höflein1495 bis 1656 n. Chr.:
Verbleib von Höflein unter der Herrschaft der Königsberger.

Mitte des 17. Jhd.:
Die Pest wütet. Nur sechs Personen sollen diese Zeit überstanden haben. Ein Pestfriedhof wurde in Oberhöflein angelegt.

1683 – 2. Türkenbelagerung:
Plünderung und Brandschatzung durch die eingefallenen Türken. Als Zufluchtsstätte für die Bewohner diente die Veste Rothengrub.

1702:
Einfall der ungarischen Rebellen, die Kuruzzen.

1783:
Entweihung der Thomaskirche in Willendorf, Erhebung der Wallfahrtskirche Maria Kirchbüchl zur Pfarrkirche; Verlegung des Friedhofs auf den Kirchbüchel.

1821:
Anfertigung von Katastralplänen der Gemeinden unter Kaiser Franz I. Unterhöflein, Oberhöflein und Zweiersdorf, sowie deren Bewohner und die einzelnen Grundstückparzellen wurden genau angeführt.

1862:
durch das Reichsgemeindegesetz wurde den Gemeinden das Wählen eines Bürgermeisters ermöglicht. Erster belegter Bürgermeister von Höflein: Simon Schneidhofer (1865 bis 1867).

1880:
Höflein umfasst 89 Häuser mit gesamt 485 Einwohnern. Zehn Jahre später war die Zahl auf 94 Häuser und 545 Einwohner angewachsten.

1833:
Die SchneebergbahnDie SchneebergbahnErschließung des Magdalenen-Grubenfeldes in Oberhöflein durch Paul Lupat und Michael Fenzl. Herstellung der Verbindung des Erbstollens in Unterhöflein mit dem Stollen in Grünbach.

1897.:
Bau der Schneebergbahn; Eröffnung der Zahnradbahn. Sie diente sowohl dem, Fremdenverkehr als auch dem Abtransport der Kohle.

BrikettfabrikBrikettfabrik1900:
Errichtung einer Brikettfabrik am Erbstollen.

1925:
Einstellung der Förderung der Höfleiner Grubenfelder und Betriebsanlagen

bis 1925 bis 1999

2. Weltkrieg.:
Die Gemeinde Höflein wurde aufgelöst und der „Bürgermeisterei Grünbach – Höflein – Schrattenbach“ eingegliedert.

1945 bis 1946:
Russische Besatzungstruppen sind in Unterhöflein stationiert.

1945:
Anton Tressl wird, von den Russen vorgeschlagen, provisorischer Bürgermeister. Nach der ersten provisorischen Gemeinderatssitzung wird dann Franz Tressl zum Bürgermeister gewählt.

1957:
Gründung der „Hohe-Wand-Steinkohle Bergbauges.m.b.H“. Schließung des Werks 1967

1970:
Zusammenlegung der Gemeinden Grünbach und Höflein

1991:
Höflein an der Hohen Wand wird wieder eine selbstständige Gemeinde.

1993:
Eröffnung des Gemeindezentrums.

1996:
Höflein bekommt ein eigenes Wappen.

1999:
Jubiläums-Feierlichkeiten zu 750 Jahren Höflein an der Hohen Wand

 

 

 

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